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In Basdorf wurde bereits im Mai 1908 ein Schützenverein gegründet.
Die Kameraden hielten alte Traditionen in Ehren.
Um ihrem Schießsport frönen zu können bauten sie auch einen
offenen Schießstand hinter dem Dorf. Heute ist davon so gut wie nichts
mehr zu finden.
Der Schützenverein hielt damals seine Zusammenkünfte im "Schützenhaus" ab.
In vielen anderen Orten gibt es auch heute noch ein "Schützenhaus".
Das Basdorfer "Schützenhaus" durchlebte im Laufe der Jahre viele
Veränderungen.
In den 1930er Jahren ist die Familie Siebecke als Wirtsleute bekannt.
Nach 1945 ist der Name Noel als Wirt überliefert. Zu dieser Zeit hieß
die Gaststätte schon nicht mehr "Schützenhaus".
Im Laufe der 1960er Jahre übernahm Jutta Jahnke die nun in "Dorfclub"
umbenannte Gaststätte. Sie führte das Haus bis Mitte der 1970er Jahre.
Etwa 1975 wurde das Haus völlig umgebaut.
Es wurde eine Konsum-Verkaufsstelle. Die Wohnung im Obergeschoss
blieb erhalten. Diese Umbaumaßnahme war die umfangreichste in der
Geschichte des Gebäudes. Bis zu diesem Zeitpunkt haben sehr viele
Andenken an die Basdorfer Schützengilde die Wirren der Geschichte
mehr oder weniger unbeschadet überstanden.

Ehrenurkunde des Herrn Friedrich Perwitz -


Die Fahnen, Pokale, Reservistenkrüge, Orden und Priciosen der Blütezeit der Schützengilde waren unter der Bühne in einem Gewölbe versteckt. Von der Existenz dieses Verstecks wussten nur sehr wenige. In den Kriegs- und Nachkriegsjahren waren Schützenvereine und alles was damit im Zusammenhang stand nicht gefragt. Es gab auch während der gesamten DDR-Jahre niemand der dafür Interesse entwickelt hatte. Vereinstraditionen aus den Jahren vor 1934 wurden nicht gewünscht und totgeschwiegen.
Bei den Abrissarbeiten der Bühne müssen dann die die gesamten Andenken an die Schützengilde wieder zum Vorschein gekommen sein. Sicher haben die Bauarbeiter die für sie interessanten Sachen mit nach Hause genommen. Alles andere wurde entsorgt. In Basdorf ist davon nichts bekannt geworden. Schade - so ist auch ein interessanter Teil Basdorfer Geschichte unwiederbringlich verloren. Im Obergeschoss des angrenzenden Stallgebäudes hatten die Königsscheiben der vergangenen Jahre die Zeit bis Mitte der 1980er Jahre überstanden. Der Ignoranz und der Gedankenlosigkeit des damaligen Wohnungsmieters ist es zu verdanken, dass aus diesen Schießscheiben Brennholz für den Ofen gemacht wurde.
Die letzte, durch den damaligen Bürgermeister Andreas Heim, gerettete Scheibe befindet sich heute im Besitz des Basdorfer Schützenvereins. Sie wurde uns dankenswerter Weise vom Andreas Heim überlassen.
Das Haus der Familie Perwitz wurde in den 1990er Jahren grundlegend saniert. Dabei wurde im Dachboden eine alte Urkunde gefunden. Auch sie befindet sich im Besitz des Basdorfer Schützenvereins.Die Fahnen, Pokale, Reservistenkrüge, Orden und Priciosen der Blütezeit der Schützengilde waren unter der Bühne in einem Gewölbe versteckt. Von der Existens dieses Verstecks wussten nur sehr wenige. In den Kriegs- und Nachkriegsjahren waren Schützenvereine und alles was damit im Zusammenhang stand nicht gefragt. Es gab auch während der gesamten DDR-Jahre niemand der dafür Interesse entwickelt hatte. Vereinstraditionen aus den Jahren vor 1934 wurden nicht gewünscht und totgeschwiegen.
Bei den Abrissarbeiten der Bühne müssen dann die die gesamten Andenken an die Schützengilde wieder zum Vorschein gekommen sein. Sicher haben die Bauarbeiter die für sie interressanten Sachen mit nach Hause genommen. Alles andere wurde entsorgt. In Basdorf ist davon nichts bekannt geworden. Schade - so ist auch ein interessanter Teil Basdorfer Geschichte unwiederbringlich verloren. Im Obergeschoss des angrenzenden Stallgebäudes hatten die Königsscheiben der vergangenen Jahre die Zeit bis Mitte der 1980er Jahre überstanden. Der Ignoranz und der Gedankenlosikeit des damaligen Wohnungsmieters ist es zu verdanken, dass aus diesen Schießscheiben Brennholz für den Ofen gemacht wurde.
Die letzte, durch den damaligen Bürgermeister Andreas Heim, gerettete Scheibe befindet sich heute im Besitz des Basdorfer Schützenvereins. Sie wurde uns dankenswerter Weise vom Andreas Heim überlassen.
Das Haus der Familie Perwitz wurde in den 1990er Jahren grundlegend saniert. Dabei wurde im Dachboden eine alte Urkunde gefunden. Auch sie befindet sich im Besitz des Basdorfer Schützenvereins.

Anlässlich des 25 jährigen Bestehens des Basdorfer Schützenvereines fand im Jahr 1933 ein Festumzug durch das Dorf statt.   Hier sind die Kameraden des Schützenvereins auf dem Weg zu ihrem Schießstand.   Der Festumzug kommt über die Dorfstraße am Hause Brendeke vorbei.  
Abholung der Ehrendamen aus der Villa Putlitz.  Ehrendamen auf der Angerstraße.  Zusammenkunft auf dem Dorfanger anlässlich des 25 jährigen Bestehens.  
   
Mitglieder des Basdorfer Schützenvereins.     


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